09.04.2026
Konfirüstzeit 2026

Reisebericht der Konfirmandenfahrt nach Breisach, Straßburg und Colmar vom 13. bis 16. März

Am Freitag, den 13. März, starteten wir früh am Morgen um 7:00 Uhr mit 42 Konfirmandinnen und Konfirmanden in Richtung Breisach am Rhein. Begleitet wurde die Gruppe von Diakonin Maria-Kristin Mende, der Auszubildenden Alexandra Senf, Vikar Frederik Langer sowie den Pfarrern Hoffmann und Stephan.

Bereits auf der Hinfahrt legten wir einen besonderen Zwischenstopp ein: In der Autobahnkirche Baden-Baden hielten wir ein gemeinsames Mittagsgebet und stimmten uns so auf die kommenden Tage ein.

Gegen 15:00 Uhr erreichten wir Breisach. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt bezogen wir unsere Zimmer in der Jugendherberge. Um 18:00 Uhr gab es Abendessen, bevor wir den Abend mit einem Kennenlernprogramm gestalteten. Spiele wie „Zip, Zap“ sowie kreative Aufstellungen – etwa nach Geburtsdatum, Wohnorten, Pfarramtsbereichen oder Taufdaten – sorgten für viele Lacher und halfen, die Gruppe näher zusammenzubringen. Den Tag beschlossen wir mit einer Abendandacht um 21:30 Uhr. Um 22:00 Uhr war Nachtruhe – die selbstverständlich von allen „vorbildlich“ eingehalten wurde 

Der Samstag begann um 7:30 Uhr mit dem Frühstück. Bereits um 8:30 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Straßburg. Dort angekommen, erwartete uns das beeindruckende Münster, das wir im Rahmen einer Rallye erkundeten. Auch die Besteigung des Münsterturms durfte nicht fehlen – der Ausblick wurde mit vielen „Wow“-Momenten belohnt. Anschließend blieb noch Zeit, die Stadt in kleinen Gruppen selbst zu entdecken.

Um 14:30 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Breisach an und waren gegen 16:00 Uhr wieder zurück. Am späten Nachmittag werteten wir die Rallye aus und schauten gemeinsam einen Kurzfilm über das Straßburger Münster.

Am Abend wurde es kreativ: In Gruppen bauten wir unseren eigenen „zweiten Münsterturm“ – aus Materialien wie Zollstöcken (herzlichen Dank an alle Spender!), Klopapierrollen, Papier, Klebeband, Zahnstochern und Schaschlik spießen. Dabei entstanden beeindruckende und zugleich sehr fantasievolle Bauwerke.

Die Abendandacht um 21:30 Uhr stand unter einem besonderen Zeichen: Wir beteten gemeinsam Luthers Abendsegen. Zudem konnten die Jugendlichen Kerzen für das Schöne und Gelungene anzünden sowie Steine als Symbol für Belastendes am Kreuz ablegen. Ein stiller und intensiver Moment des Tages. Um 22:00 Uhr begann die Nachtruhe – auch diesmal natürlich „völlig problemlos“ eingehalten.

Am Sonntag starteten wir um 8:00 Uhr mit dem Frühstück und fuhren anschließend nach Colmar. Dort besuchten wir im Musée Unterlinden den weltberühmten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald.

In zwei Gruppen näherten wir uns dem Altar und erschlossen gemeinsam die einzelnen Bildtafeln: die Verkündigung, die Geburt Jesu, die Kreuzigung, die Auferstehung sowie die Darstellungen der Einsiedler Paulus und Antonius. Besonders eindrücklich war auch der historische Hintergrund: Der Altar wurde vom Antoniterorden für Menschen geschaffen, die an Mutterkornvergiftung litten – dem sogenannten „Antoniusfeuer“. Die Bilder sollten den Erkrankten Trost, Mut und Hoffnung schenken.

Nach diesem intensiven kulturellen und theologischen Erlebnis ging es weiter nach Mülhausen, wo wir das Automobilmuseum besuchten – ein spannender Kontrast zum Vormittag.

Zurück in Breisach ließen wir den Tag mit einem großen „Chaosspiel“ ausklingen, das seinem Namen alle Ehre machte: lebhaft, laut, fröhlich und voller Bewegung. In fünf Gruppen wurde gleichzeitig gespielt – ein echtes Highlight!

Die letzte Abendandacht folgte wieder dem bewährten Ablauf der vorherigen Tage und bot einen ruhigen Abschluss. Und zur Nachtruhe… nun ja, dazu muss man wohl nichts mehr sagen.

Am Montag traten wir nach dem Frühstück die Heimreise an. Im Bus herrschte eine bemerkenswerte Ruhe – ein sicheres Zeichen dafür, dass die vergangenen Tage voller Erlebnisse waren.

Wir blicken zurück auf eine rundum gelungene Konfirmandenfahrt mit einer tollen Gruppe, vielen gemeinsamen Erfahrungen, guten Gesprächen und einer fröhlichen Gemeinschaft. Ein besonderer Dank gilt auch der engagierten Reiseleitung sowie unserem zuverlässigen und freundlichen Busfahrer.

Maria-Kristin Mende


Mehr Fotos

Bild in der Kirche 2  Maria Mende Bild in der Kirche  Maria Mende