Veranstaltungen
Herzlichen Dank für ein gelungenes Sommerfest!
Das gemeinsame Sommerfest vom Kindergarten „Sankt Martin“ und der Kirchengemeinde Mihla liegt nun hinter uns und wir blicken dankbar auf einen wunderschönen Tag voller Begegnungen, Freude und Gemeinschaft zurück.
Ein herzliches Dankeschön sagen wir allen Besucher*innen, den vielen engagierten Helfer*innen, allen Kuchenbäcker*innen, den Mitwirkenden am Programm sowie unseren Sponsoren und Unterstützern. Mit Ihrem Einsatz, Ihrer Zeit und Ihrer großzügigen Hilfe haben Sie wesentlich zum Gelingen unseres Sommerfestes beigetragen.
Ein besonderer Dank gilt auch allen Kindern, Familien und Mitarbeitenden, die das Fest mit Leben, Fröhlichkeit und vielen schönen Momenten bereichert haben.
Wir freuen uns, dass wir dieses Fest auch in diesem Jahr gemeinsam feiern konnten, und bedanken uns bei Allen, die dazu beigetragen haben.
Kindergarten und Kirchengemeinde

Aktuelles
Martinsfreunde auf Entdeckungstour - Berufe entdecken im Kindergarten Sprechstunde für Kuschelpatienten
Die Martinsfreunde des Kindergartens "Sankt Martin" besuchten die Hausarztpraxis von Papa Markus Schumann in Creuzburg und brachten ihre ganz eigenen Patienten mit: Jedes Kind hatte sein Kuscheltier dabei.
Der Besuch knüpft an eine Idee an, die beim Elternabend zu Beginn des Kindergartenjahres entstand. Die Kindergartenleitung Tabea Reckin regte an, den Kindern Einblicke in verschiedene Berufe zu ermöglichen. Bereits zuvor hatte „Papa Nick" mit einem Kollegen und dem Polizeiauto den Alltag eines Polizisten anschaulich vorgestellt.
In der Arztpraxis wartete eine liebevoll vorbereitete „Sprech-stunde" auf die Kinder. Mama Judith Schumann hatte für jedes Kind eine eigene Krankenkassen-Chipkarte vorbereitet - ganz wie bei den „großen" Patienten. Die mitgebrachten Plüschtiere litten unter Halsschmerzen, Ohrenschmerzen oder Fieber und mussten teilweise sogar zur „Blutentnahme". Geduldig untersuchte Hausarzt Schumann alle kleinen Patienten, während die Kinder begeistert mithalfen: beim Fiebermessen, Ultraschall, „Spritzen" geben und Verbände anlegen.
Zum krönenden Abschluss führte der Ausflug die Gruppe in die Kloster-Apotheke Creuzburg. Dort begrüßte. die ehemalige Kindergartenmama Carolin Messerschmitt die Kinder und löste gemeinsam mit ihnen die zuvor ausgestellten „Rezepte" ein. Als kleine Überraschung gab es Pflaster und Traubenzucker - eine süße „Medizin", die den gelungenen Tag perfekt abrundete.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, die den Kindern diese besonderen Einblicke ermöglicht haben.
Verfasser: Denise Lippold




Allgemein
In unserem evangelischen Kindergarten „Sankt Martin“ betreuen wir bis zu 26 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Kinder brauchen Lebens- und Spielräume. Wir möchten in unserem Kindergarten, auf der Grundlage entwicklungs-psychologischer Kenntnisse, Kinder zum Spielen und Lernen motivieren. Dies bedeutet für uns, dass sich die Kinder in der Einrichtung frei bewegen können, frei zur Verfügung stehendes Spiel- und Bastelmaterial vorhanden ist und dass die Raumstruktur so beschaffen ist, dass die Kinder einen guten Überblick über das angebotene Material haben und sich behütet und geborgen fühlen dürfen. Allen Kindern stehen drei Gruppenräume, ein tolles Badezimmer mit unterschiedlichen Toiletten- und Waschbeckengrößen, sowie einem großen Außenspielgelände zur Verfügung.
Informationen:
Kapazität: 26 Kinder
Öffnungszeiten: 6:30 – 16:30 Uhr
Das TEAM stellt sich vor
Tabea Reckin (Einrichtungsleitung)

„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“
Dieser Satz stammt aus der Bibel (1. Samuel 16,7) und ist mein Taufspruch.
In diesem Vers wird geschrieben wie David (obwohl er viel jünger und unscheinbarer als seine Brüder scheint) zum König von Israel gesalbt wird. Die Wahl Gottes beruht eben nicht auf Äußerlichkeiten, sondern auf einem Blick in das Herz -in das innerste Wesen des Menschen. Mit dieser Einstellung arbeite ich jeden Tag im Kindergarten. Ich freue mich alle Kinder mit all ihren individuellen Stärken und Besonderheiten kennenzulernen, und den Alltag gemeinsam mit ihnen zu gestalten.
- 2012 Abitur & anschließend 3 Monate Praktikum im ASB Kindergarten „Cuxhofwichtel“ Mihla
- 2012 Bundesfreiwilligendienst in der Kindertagesstätte „Himmelszelt“ Jena
- 2013-2016 Studium „Pädagogik der Kindheit“ an der Fachhochschule Erfurt (mit zahlreichen Praktika in unterschiedlichen Einrichtungen (Kita, Kinder- und Jugendpsychiatrie, deutsche Schule Guayaquil/Ecuador, uvm.)
- 2016-2018 Frühpädagogin in dem Ev. Kindergarten Dresden Leubnitz-Neuostra
- 2018 Frühpädagogin in der Kindertagesstätte „Kinderarche“ Eisenach
- Seit 2018 Frühpädagogin im Ev. Kindergarten „Sankt Martin“/seit 2019 leitende Tätigkeit
Marco Wagner (Pädagoge)

Auf dem zweiten Bildungsweg habe ich auf mein Herz gehört und mich mit Mitte 30 noch einmal an die Ausbildung zum Erzieher getraut. Leicht war es nicht, viele Herausforderungen mussten auf dem Weg zum Traumberuf gemeistert werden (u.a. eine Pandemie, ein komplizierter Handbruch…). Mit Fleiß, Hingabe aber auch immer mit einer Portion Spaß und Freude konnte ich die Ausbildung erfolgreich absolvieren. Seit Oktober 2023 darf ich Teil des Pädagogenteams im Kindergarten Sankt Martin sein.
„Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“ Psalm 36, Vers 10
Mein Taufspruch passt wunderbar zum alten Begriff Kindergärtner. Die Quelle des Lebens sind die Kinder die sie uns anvertrauen. Die Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und ein Stück ihres Lebens beim wachsen zu helfen liegt mir sehr am Herzen. Mit Ruhe, Kreativität und als guter Teamplayer gehe ich jeden Tag gerne in den Kindergarten. Es gibt nichts Schöneres als glückliche Kinder.
- 2020-2023 Ausbildung zum Erzieher am Berufsschulcampus Mühlhausen
- verschiedene Praktika (evangelischen Kindergarten unterm Regenbogen in Langula, Staatliche Grundschule Berka v.d.H., ASB Kindertagesstätte Cuxhofwichtel in Mihla)
- seit Oktober 2023 im Kindergarten "Sankt Martin" Mihla
Das Folgende sind Auszüge unserer Konzeption, die Ihnen in Gänze am Ende der Seite als Link zum Download zur Verfügung steht. Bitte beachten Sie, dass die Konzeptionsentwicklung ein nicht abschließbarer Prozess ist.
UNSER LEITBILD
Kinder brauchen Lebens- und Spielräume. Wir möchten in unserem Kindergarten auf der Grundlage entwicklungs-psychologischer Kenntnisse Kinder zum Spielen und Lernen motivieren […]. Dies bedeutet für uns, dass sich die Kinder in der Einrichtung frei bewegen können, frei zur Verfügung stehendes Spiel- und Bastelmaterial vorhanden ist und dass die Raumstruktur so beschaffen ist, dass die Kinder einen guten Überblick über das angebotene Material haben. […]
Wie schon erwähnt sehen wir unsere Aufgabe in der Ergänzung und Erweiterung der familiären Erziehung und arbeiten nach dem Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre. Wir sind bemüht, das Kind und seine Entwicklung ganzheitlich und altersentsprechend zu fördern. Für die Mehrheit der von uns betreuten Kinder, ist der Kindergarten der erste Schritt ins öffentliche Leben, den sie ohne die eigene Familie/Bezugspersonen gehen müssen. Durch einen herzlichen und liebevollen Umgang möchten wir diesen wichtigen Schritt für alle Beteiligten so angenehm wie möglich gestalten und einen Raum der Geborgenheit schaffen. Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind entscheidend für den weiteren Lebensverlauf der Kinder. Deshalb ist es uns wichtig, jedem Kind eine individuelle und optimale Förderung zu bieten. Unsere Aufgabe ist es, die Kompetenzen der Kinder so zu stärken, dass sie zu eigenverantwortlichen, selbstbewussten und selbstständigen Individuen heranwachsen können. Wir schätzen jedes einzelne Kind als eigene Persönlichkeit und nehmen es mit all seinen Fragen, Gefühlen, Stärken, Besonderheiten und Ängsten wahr. Wir begleiten, unterstützen, motivieren und beobachten die Kinder. […]
Genauso wichtig wie die persönliche Entwicklung des einzelnen Kindes, ist uns die soziale Entwicklung der Kinder (Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, uvm.). Das tägliche Miteinander fördert dies und vermittelt das „Wir-Gefühl“. Die Kinder lernen, die Bedürfnisse und Gefühle anderer wahrzunehmen. Durch gemeinsame Aktivitäten (z.B. das Spielen, Forschen, Basteln, Bauen, Erfinden, Erzählen, Experimentieren, Singen, Feste feiern, Ausflüge machen und zusammen lachen) können die Kinder die Welt entdecken und erobern. […]
Unser Situationsorientierter Ansatz bietet den Kindern Raum um über ihre Interessen zu reden und mit den anderen Kindern und PädagogInnen neugierig dahingehend zu forschen und Antworten zu finden. Sie entwickeln Freude am Lernen und sich ihre Welt selbst zu erkunden und erschließen. Diese Fähigkeit hilft ihnen später in der Schule, Interesse für das zu Lernende zu entwickeln.
UNSER BILD VOM KIND
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind.
Die Kinder sollen in unserer Einrichtung Sicherheit und Geborgenheit erfahren, sie brauchen unsere Zuwendung und Annahme als selbständige Persönlichkeit. Ganz nach dem Ansatz von Maria Montessori „Hilf mir es selbst zu tun“, helfen wir den Kindern dabei, sich zu selbstständige Individuen zu entwickeln. Ein Kind trägt alle Möglichkeiten für seine persönliche Entwicklung in sich. Es benötigt für seine volle Entfaltung ein anregendes Umfeld. Das bieten ihm andere Kinder und Erwachsene, die ihm den nötigen Freiraum zur Verfügung stellen und es liebevoll und geduldig begleiten.
Das Kind kann sein Leben und seine Entwicklung eigenverantwortlich gestalten. Es macht seine Erfahrungen und ist durchaus in der Lage seine Kräfte einzuschätzen. Es will begreifen und tätig werden – „Begreifen“ durch „greifen“ (Maria Montessori).
[…]
GRUNDSÄTZE UNSERER PÄDAGOGISCHEN ARBEIT
Die Kindergartenzeit ist der einzige Lebensabschnitt, in dem soziales Lernen in dieser Intensität stattfinden kann. Die Kinder gehen ihren eigenen Interessen nach und lernen Dinge zu erforschen und zu experimentieren ohne jeglichen Druck zu verspüren.
Wir vertreten die Meinung, dass unsere Zukunft in einem hohen Maße davon abhängt, wie Menschen miteinander umgehen, wie füreinander Verständnis und Menschlichkeit aufgebracht werden. Deshalb ist uns das erlernen sozialer Intelligenz in einem geborgenen Rahmen sehr wichtig. [...]
PÄDAGOGISCHER ANSATZ
Ausgangspunkt für unsere pädagogische Planung ist der Thüringer Bildungsplan.
Das heißt, unsere pädagogische Planung ist abhängig von der Lebenssituation der Kinder. Es wird von den eigentlichen und individuellen Bedürfnissen, Interessen und Standpunkte der Kinder ausgegangen (Situationsansatz). Hierbei wird genau auf das jeweilige Individuum geachtet bzw. dessen Rolle in der Gruppe. Dies bedeutet auch, dass nicht immer didaktische Einheiten, sondern teilweise auch verschiedene individuelle Interessen der Kinder, unsere Planung und die Umsetzung im Kindergartenalltag bestimmen.
Interesse an einem Betreuungsplatz in unserer Kita
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihr Kind!
Sofern Plätze frei sind, nehmen wir auch im laufenden Kindergartenjahr Kinder auf. Bitte wenden Sie sich an die Leitung der Einrichtung. Diese prüft ob kurzfristig in der Einrichtung freie Plätze zur Verfügung stehen und berät Sie gern zum weiteren Vorgehen.
Tabea Reckin (Einrichtungsleitung)
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